Wald im Würgegriff des Klimawandels

Für den Bundeskongresses 2018 in Wernigerode kamen Vertreter des Kleinprivatwaldes aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Bereits am ersten Abend gab es Krisengespräche zur katastrophalen Lage in unseren Wäldern.

Der deutsche Wald ist akut bedroht! Es ist höchste Zeit, dass die Öffentlichkeit aufwacht!

Das Katastrophenjahr 2018 hat mit seinen Stürmen, der langanhaltenden Dürre und durch verschiedene Schadinsekten dem deutschen Wald zugesetzt. Eine Waldfläche, 250-mal so groß wie der Hambacher Forst, ist bereits heute abgestorben. Zurück bleiben große Kahlflächen in unseren wertvollen Erholungswäldern.

Die vielfältigen Leistungen, die der Wald für unsere Gesellschaft erbringt, sind von großflächigem Absterben sowie der Schwächung der restlichen Wälder enorm bedroht. Neben der wichtigen Erholungsfunktion sind auch die Nutz- und Schutzfunktionen der Wälder in Gefahr. Ohne Hilfe werden unsere gewohnten Waldbilder aus der Landschaft verschwinden. Zudem verlieren wir den Wald als stärkste Waffe gegen den Klimawandel.

Die privaten Waldbesitzer sehen sich in der Verantwortung, die Wälder wiederaufzubauen. Dafür müssen mindestens 250 Millionen junge Bäume gepflanzt werden.

Wir wollen auch künftigen Generationen einen intakten Wald hinterlassen.

Ohne die Unterstützung des Staates können unsere Waldbesitzer das nicht leisten!

Die Teilnehmer des Buko 2018

Resolution BuKo 2018 zu Kalamitaeten

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